Wir brauchen ein Gemeinschaftshaus?

 

Der richtige Ort für ein Gemeinschaftshaus ist im Ortskern unter Verwaltung der Gemeinde.
Der falsche Ort wäre im Moor unter der Verwaltung des Fußballvereins.

 

Ein Gemeinschaftshaus für alle Bürger der Gemeinde sollte für alle Vereine und auch für private Feiern offenstehen. 

 

Aktuell ist der Gasthof „Zum Bräu“, die größte Gaststätte im Ort, das Vereinslokal vieler Vereine. Dieses Lokal bietet Übernachtungsmöglichkeiten und wird Dank der Bühne für große Veranstaltungen (Theateraufführungen, Fasching, Hochzeiten) wie auch für Familienfeiern gerne genutzt. 

Im Gasthaus Weidenhiller, Vereinslokal des FC Nassenfels, der Schuttertaler Musikanten und anderer Vereine können nach Absprache aktuell ebenfalls Veranstaltungen stattfinden.

 

Das Pfarrheim, in großartiger Lage mit tollem Weitblick über das Schuttertal, steht ebenfalls, auch wenn Renovierungsbedarf besteht, weiterhin zur Verfügung. Zu fragen ist in diesem Zusammenhang, warum die Pfarrgemeinde, der Katholische Frauenbund und der Katholische Burschenverein den Bau des „Gemeinschaftshauses“ unterstützen, statt in ihrem Heim die Renovierung voranzutreiben.

 

Beim Tennisheim ist die Gemeinde Eigentümerin. Auch diese Lokalität wird rege, auch oft für private Feiern, genutzt. Es liegt in schöner Lage am Hang, die Terrasse bietet einen Weitblick über das Tal.

Die Mitglieder des Feuerwehrvereins haben ihr Floriansstüberl im Feuerwehrhaus.


Der Schützenverein nutzt für seine Vereinsfeiern das Schützenstüberl neben den Schießständen im Bauhof. Unverständlich ist auch in diesem Fall, dass der Schützenverein den Bau des Gemeinschaftshauses unterstützt. Was soll aus dem Schützenstüberl werden?

 

Die Planung des Gemeinschaftshauses im Moor ist nicht weitsichtig. Das aktuelle landespolitische Bestreben im ländlichen Bereich hat das Ziel, die Ortskerne wieder lebenswert zu machen. Auch in Nassenfels besteht diesbezüglich Handlungsbedarf.
Wie man es richtigmacht, zeigt das benachbarte Möckenlohe. Hier wird die Traditionsgaststätte Meyer der Gemeinde verpachtet und zum Gemeinschaftshaus umgewidmet, mitten im Dorf, wirklich für ALLE.

 

https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eine-AEra-geht-zu-Ende;art575,4712370

 

Wenn man Traditionen erhalten und Ortskerne beleben will, dann sicher nicht mit einem Gemeinschaftshaus außerhalb der Ortschaft.

 

Die Mitglieder im Marktrat sollten Überlegungen anstellen, wie der Ortskern wieder attraktiv gemacht werden kann. Beratungs- und auch Fördermöglichkeiten, sowie gelungene Beispiele stehen zahlreich zur Verfügung.
Durch ihr Vorkaufsrecht oder das Angebot eines Erbbaurechts oder von Baugrund im Hallfeld, ergeben sich für die Gemeinde immer wieder Möglichkeiten für Grundstückserwerb im Ortskern zur Errichtung eines Gemeinschaftshauses.

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