Was denken Sie? Befürworten Sie die Rettung des Schuttertales? Alle Kommentare sind willkommen. Fairness und korrektes Miteinander sind sicher auch für Sie eine Selbstverständlichkeit.

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Kommentare

Uli Sorg
Vor einem Monat

Oh' schaurig ist's,
Ins Schuttermoos zu sehen.
In meiner Seele zischts -
Will nimmer dort hingehen!

Der Ruf des Kiebitz wird jetzt bald verstummen.
Der Mahner Stimme wird noch lange bleiben; nein, das sind wahrlich nicht die Dummen!
Im Fußballfeld wird mancher sich noch lange - Seine roten Augen trocken reiben!

Sorry, wegen der verdeckten Anleihen an eine große Dichterin ... und einen großen Lyriker ...

Josef Speth
Vor 2 Monate

Es ist unbeschreiblich! Auf diesem Untergrund Sportplätze zu errichten ist verrückt. Geld der Bürger versinkt im Sumpf. Welche Bank finanziert diese Klimasünde?
Ich lade alle vernünftigen Nassenfelser und auch die überörtlichen Entscheidungsträger ein, die Baustelle zu besichtigen, bevor schell die Folie darübergelegt wird.

Ulrich M. Sorg
Vor 2 Monate

Ich kann immer noch nicht verstehen, warum der Sportplatz aus dem Schuttermoos westlich der "Nassen Burg" in das ebenfalls und längst auch als Niedermoor bekannte Gebiet östlich der Burg verlegt werden soll.
Interessant wäre, wieviel der Nassenfelser Bürgerinnen und Bürger das glaubhaft erklären könnten.
Jetzt wurde bereits mit den ersten Erdbaumaßnahmen begonnen -
MOOS muss NASS (H. Joosten), nur dann bleibt drin das Klimagas (ums) und darf nicht überbaut werden.
Meine Hochachtung verdienen die Gemeinderäte, die sich gegen dieses Vorhaben "sichtbar gemacht" haben, neben dem enormen Engagement der Vielen Menschen, die sich um den Schutz des Schuttertals abmühen. Es geht hier um viel mehr als nur um ein paar Hektare Moosboden: Es geht um unser Klima, um die Senkung der Treibhausgase, die Renaturierung einer hoch bedrohten Moorlandschaft, die Wasserrückhaltung im Moorboden, die zudem wertvolle "Verdunstungskühlung" mit sich bringt - es geht nicht um uns heute, sondern um unsere Kinder und Enkel - morgen!

Mona Wolbert
Vor 10 Monate

Mit der Bund-Länder-Zielvereinbarung zum Klimaschutz durch Moorbodenschutz (2021) haben sich die zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder auf gemeinsame Rahmenbedingungen für einen ambitionierten Moorbodenschutz geeinigt. Die Expertin für Moore und deren Potenzial Jutta Paulus (Ausschuss für Umweltfragen im Europaparlament) sagt: “Dabei hat sich gezeigt, dass jede noch so kleine Fläche helfen kann, den Klimawandel zu stoppen”. Und dazu gehört auch das Moor im Schuttertal. Nein zu dem klima- und umweltschädlichen Bauprojekt! Nein zum „Schutterpark!“

Fridays & Parents for Future Neuburg
Vor 10 Monate

Moore speichern CO2 und andere Gase, die eine potentielle Belastung für das Klima darstellen, ähnlich wie Bäume, nur noch viel effektiver. Wird ein Moor als Baufläche genutzt, muss dieses in Teilen verdichtet und abgetragen werden, was große Mengen Treibhausgase in die Atmosphäre freisetzt. Wir fragen uns: Wie passt diese Realität mit dem Vorhaben, knapp drei Hektar Moor bei Nassenfels mit einem Sportpark zu bebauen, zusammen?
Wir würden uns freuen, wenn die Nassenfelser Gemeinschaft einen neuen Sport- und Gemeindepark zur Gestaltung des Vereinslebens ihr eigen nennen dürfte, aber bitte ohne unnötige Belastung für Klima, Umwelt und Zukunft.
Die Ortsgruppe Fridays & Parents for Future Neuburg ruft die Nassenfelser Bevölkerung dazu auf, die Initiative “Rettet das Schuttertal” zu unterstützen und das Moor im Schuttertal zu erhalten, für uns ALLE. Ob Bürgerbegehren oder Ratsbegehren, die Antwort kann nur heißen: “Nein, zum Schutterpark!”

Stefan Maier
Vor 2 Jahr

Schönen guten Tag, liebe Nassenfelser!
Mit meiner Familie lebe ich rund 100 Kilometer entfernt von Nassenfels.
Daher mag man sagen, "was will der denn, es geht um unsere Heimat".
Solche Gedanken zeigen, dass man nicht wirklich verstanden hat, worum es
geht. Sie haben eine schwierige Entscheidung vor Ort zu treffen, mit
globalen Auswirkungen. Somit betrifft das, was bei Ihnen passiert, jeden
Menschen. Vor allem aber Ihre und meine Kinder und Kindeskinder.
Wenn man sich nur ein wenig mit der globalen Klimaveränderung und mit
dem lebensbedrohlichen Artensterben auseinandersetzt, zudem ein Gewissen
besitzt, kann man doch nicht nicht ernsthaft einen solchen Eingriff
gutheißen. Moore sind über-lebensnotwendig. Für alle Menschen. Warum tut
man sowas? Warum greift man so in die Natur ein?
Ich wünsche den Menschen, die aufstehen und NEIN sagen viel Kraft in
Ihrem Widerstand und den anderen die Erkenntnis und Einsicht zu
erkennen, worum es wirklich im Leben geht. Nämlich der nächsten
Generation einen gesunden Planeten zu hinterlassen.
Herzlichen Dank und liebe Grüße
Stefan Maier

Klaus Wolbert
Vor 2 Jahr

Diese Moorfläche zu entwässern und/oder zu versiegeln ist in Zeiten des Klimawandels eine ökologische Fehlentscheidung, die überhaupt nicht nachzuvollziehen ist.
Warum Nassenfels und Egweil nicht auf einem Platz spielen können ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. Eine Fusion (wie von dem Spieler im Quer-Beitrag angemerkt) ist überhaupt nicht notwendig. Man denke nur an 1860 und Bayern München, die über Jahrzehnte im selben Stadion (Grünwalder Straße, Olympiastadion und Allianz-Arena) gespielt haben. Was bei diesen Profis geklappt hat, können die Kicker der beiden Nachbargemeinden bestimmt auch koordinieren.

Eva Gerum
Vor 2 Jahr

Als zugezogene Neuburgerin habe ich schnell begonnen, mich für das Donaumoos zu interessieren. Hier gibt es Initiativen zur Rettung und Wiedervernässung dieses einzigartigen Naturraums. Dem stehen die berechtigten Interessen der ansässigen Landwirte entgegen. Es ist schwer genug, diesen Zielkonflikt zwischen Landwirtschaft und Natur-/Klimaschutz zu lösen. Dass angesichts derartig drängender und existentieller Probleme in der Nachbarschaft ernsthaft darüber nachgedacht wird, ein existierendes Moor reinen Partikular- und Freizeitinteressen zu opfern, befremdet zutiefst. Ich würde die Bemühungen der Initiative zur Rettung des Schuttertales sehr gerne langfristig unterstützen und bitte um weitere Informationen dazu. Vielen Dank einstweilen für die Initiative!

Klaus Loderer
Vor 2 Jahr

Die Erhaltung des Nassenfelser Naturerbes ist mir sehr wichtig. Als Kind habe ich dort viele Stunden verbracht. Den freien Blick auf die Burg finde ich auch heute noch etwas ganz Besonderes. Es wäre schade, dieses Wahrzeichen des Ortes durch einen Fußballplatz zu entstellen. Als Erwachsener ist mir aber insbesondere klar, dass es verantwortungslos wäre in Zeiten des Klimawandels das Schuttermoor noch mehr in seinem Ursprung zu zerstören. Selten genug gibt es noch Moore, die große Mengen CO₂ speichern können – ein Glück, dass Nassenfels über so ein Moor verfügt. Wenn ich Nassenfelser wäre, wäre ich stolz darauf in einem Moorgebiet zu leben und würde es nicht wegen eines Sportgeländes zerstören. Will ich meinen Kindern und Enkeln später einmal erklären, dass mir ein Sportplatz wichtiger war als der Kampf gegen den Klimawandel, der ihre Lebensgrundlage zerstört? Natürlich kann ich verstehen, dass den Nassenfelsern ein Sportzentrum wichtig ist. Wenn sich aber kein anderer Standort finden lässt, wäre vielleicht eine gemeinsame Nutzung des Egweiler Sportgeländes eine sinnvolle, kostengünstige und vor allem klimafreundliche Lösung. Das Moor erhalten bedeutet sich für die Zukunft unserer Kinder stark zu machen!

Respect Nature
Vor 2 Jahr

Ich mache es kurz - im Jahre 2020 eine solche Fläche zu versiegeln ist verrückt! Aber leider kein Einzelfall.

Josef Speth
Vor 2 Jahr

Ich nehme Bezug auf den einstimmigen Beschluss des Marktrates „dass nicht der gesamte Haushalt veröffentlicht werden soll“, sondern nur der Vorbericht auf der Homepage der Gemeinde eingestellt wird, weil „Für 99 Prozent sei dies ausreichend; für das restliche eine Prozent steht die Verwaltung für Fragen gerne zur Verfügung“ (Ek vom 02.11.2020)
Die Gründe, warum nicht der gesamte Haushalt,(Gliederungsplan, Gruppierungsplan, Wirtschaftspläne, Investitionsplan, meinetwegen ohne den Stellenplan für die Gemeindebediensteten) veröffentlicht werden soll, sind Schutzbehauptungen. 99 Prozent der Bürger können einen Haushaltsplan lesen.
Pandemiebedingt werde ich nicht bei der Verwaltung vorsprechen, möchte aber auf Auffälligkeiten hinweisen. Der Zuführungsbetrag (225.900 €) ist eine wichtige Kennzahl in jedem Gemeindehaushalt. Der Betrag für die ordentliche Tilgung 1.060.000 € darf nur im Ausnahmefall (gemäß gesetzl. Vorgaben) höher sein als die Zuführung. Dieser Ausnahmefall wird beansprucht, wobei Finanzierungsrisiken gegeben sind. Dieser Gesichtspunkt ist deshalb wichtig, weil für die Finanzierung des Schutterpark Kredit aufgenommen wird, der voll über die Zuführungsbeträge der folgenden Jahre bedient werden muss. Und die Zuführungen werden hinsichtlich der allgemeinen, kommenden Finanzsituation wesentlich geringer ausfallen.
Auf dem Titelblatt des Ek vom 02.11.2020 wird eine Kostenschätzung in Höhe von 1,8 Millionen Euro genannt, wobei vorher von 1.2 Millionen Euro die Rede war. Doch die wirklichen Kosten werden bei ca. 3 Millionen Euro liegen und im Moor versinken.

Josef Speth
Vor 2 Jahr

Online-Petition: https://weact.campact.de/p/rds
Begründung
Moor speichert klimaschädliche Gase, deshalb ist es für Europa, Deutschland und den Freistaat Bayern ein erklärtes Ziel, noch bestehende Moore zu retten. Doch bei Nassenfels sollen drei Hektar Niedermoor mit einer großen Sportanlage bebaut und damit versiegelt werden. Der Trockenprozess würde wirken „wie ein immerwährender Waldbrand“. Das Landratsamt Eichstätt gibt aktuell eine Renaturierung des 16 km langen Schuttermoores in Auftrag, unterstützt aber gleichzeitig die Planung des Marktrates in Nassenfels und somit die Zerstörung des Moorkörpers (8-15 Meter Tiefe).
Das Baugrundgutachten beschreibt den Baugrund als „weich und breiig“, was erfahrungsgemäß zu Setzungen und Schäden auf den geplanten Fußballplätzen führen wird.
Betroffen ist auch die Ansicht auf die Nassenfelser Burg, die als „landschafts-prägendes Baudenkmal“ von 16 Meter hohen Lichtmasten und 6 Meter hohen Ballfangzäunen gestört würde. Auch die Störche werden durch die Ballfangzäune gefährdet. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig des Landkreises, doch hier wird ein Stück kulturhistorische Landschaft mit ihrer prägenden Architektur zerstört.