Probleme der Anwohner

Lokales Umfeld

 

Zwischen Klausbug und Weingartenweg liegen Kindergarten, Schule, Tennisheim, Tennisplätze und Schulsportplätze. Unterhalb des Klausbugs wurden in den letzten Jahren das Asylantenheim, die Fläche für zum Teil kontaminierten Bauaushub, der Wertstoffhof, die Glascontainer und der Wildabfallcontainer errichtet. Bald soll die schon länger bestehende Kläranlage ausgebaut werden. All das ist mit erheblicher Geräuschentwicklung verbunden, sodass die Anwohner hier eine Grenze der Belastung erreicht sehen. 

 

Lärmbelästigung

 

1. Tennisplätze und Tennisheim: Die Nutzung des Tennisheimes - auch für private Veranstaltungen - ist mit einer nicht unerheblichen Geräuschkulisse verbunden, sei es Musik oder der Heimweg der Gäste. An Wochenenden kommen ganztags die Spielgeräusche dazu. Sportanlagen müssen auch am Wochenende keine Mittagspause einhalten. Sollten die Fußballplätze hinzukommen, hätten die Anwohner am Wochenende überhaupt keine Ruhe mehr.

2. Tagsüber hat die Geräuschkulisse durch den Ganztagsbetrieb von Schule und Kindergarten massiv zugenommen, was von den Anwohnern ohne Klagen hingenommen wird.

3. Abendveranstaltungen auf den Schulsportplätzen: Drei bis vier Tage die Woche finden im Sommer die Sportveranstaltungen des FC Nassenfels outdoor auf den Schulsportplätzen statt, jeweils mit lauter Musik, manchmal sogar zwei Kurse parallel. Die Akzeptanz der Anwohner wurde, ohne je mit ihnen zu sprechen, einfach vorausgesetzt.

4. Asylantenheim: Am Fuß des Klausbugs liegt das Asylantenheim, dessen Geräuschentwicklung besonders die Anwohner des unteren Klausbugs betrifft.

5. Verkehr: Das Verkehrsaufkommen durch private PKWs, mit denen die Kinder zur Schule und zum Kindergarten gebracht werden, ist erheblich. Der Schwerverkehr zur Aushubfläche und zum Wertstoffhof geht hier über viel zu enge Anwohnerstraßen, vorbei am ungesicherten Schulgelände. Hinzu kommt der Privatverkehr zum Wertstoffhof.

 

Die Ruhezeiten am Sportplatz

Ruhezeiten wurden nach der neuen Sportanlagenlärmschutzverordnung (26. Januar 2017) weitgehend aufgehoben. Nur noch in der Nachtzeit zwischen 22:00 und 9:00 darf nicht gespielt werden. Die mittägliche Ruhezeit gibt es nicht mehr, auch nicht an Sonn- und Feiertagen. Aber genau hier handelt es sich um die Hauptzeiten sportlicher Aktivität! Für die Anwohner ist es inakzeptabel, dass alle Sportanlagen des Dorfes hier bei Wohnbebauung gebündelt werden.

 

Der Umgang mit den Bürgern

Die Anwohner vom Klausbug, aus der Schlossstraße, dem Weingartenweg, dem Saumweg und der Aumühle werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Bisher fand keine Diskussion und keine Infoveranstaltung statt. Gespräche im kleinen Kreis wurden vom Bürgermeister abgelehnt (Schreiben vom 17. Mai 2020). Die Corona-Beschränkungen können hier nicht als Grund angeführt werden, da zeitgleich die Marktratssitzungen mit zahlreichem Publikum stattfinden. In den Sitzungen darf der FC Nassenfels seine Pläne mehrfach umfassend präsentieren, Wortmeldungen von Bürgern werden selten angenommen. 

 

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